Veröffentlicht am Mi., 23. Dez. 2020 00:00 Uhr

Alle Jahre Wieder

In der Woche vor dem ersten Advent wiederholt sich das Ritual einen Weihnachtsbaum in der Gustav Adolf Kirche aufzustellen. Es sollte ein schöner und großer Baum sein, mindestens 5 m sollte er schon sein. Der Baum ist geliefert und die üblichen 5 bis 6 Leute treffen sich, um den Baum aufzurichten. Der Baum wird liegend in den Ständer fixiert und dann wie ein Maibaum hochgestellt.

Der Baum steht. Ein ah ein oh, der steht doch schief und da müssen Äste noch eingefügt werden kommen die Kommentare. Der Baum wird gedreht und gerichtet und dann steht der Baum perfekt. Am anderen Tag, wenn der Baum sich entfaltet hat wird er geschmückt. Das Schmücken kommt einer Zirkusreifen Nummer gleich und mit Gottvertrauen wird der Baum bis zur Spitze geschmückt. Am Ersten Advent schmücken dann die Kinder die unteren Zweige.

Vor Jahren, als der Baum zum ersten Mal mit dem neuen Baumständer aufgestellt wurde, war es eine filmreife Nummer. Der Baum wurde in den Ständer fixiert und dann aufgestellt, denkste! Der Baum erklärte uns die physikalischen Hebelgesetze auf seine Art. Als Erste sind wir bei dem Versuch den Baum aufzustellen von links nach rechts vor der Kanzel hin und her gerutscht. Als der Baum fast stand, kippte er quer über die Kanzel, riss uns alle mit und teilte im Fallen die Osterkerze in zwei Hälften. Der Baum stand dann doch noch in seiner vollen Pracht. Die Osterkerze wurde kunstvoll geflickt und keiner hat es gemerkt.

~ von Lars Klepczinski 

Kategorien Adventskalender

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben